PCS 四大控制模式深度技术解析
PQ · VF · VSG · 跟网型 GFL · 构网型 GFM
1 Gesamtüberblick

1.1 Kernvergleich
| Modus | Rolle | Regelungsziel | Wem folgt es? | Netzabhängigkeit |
|---|---|---|---|---|
| PQ netzfolgend | Mitarbeiter | Ausgabe P/Q | Netz | Sehr stark |
| VF Inselnetz | Chef | Ausgabe U/f | Interne Referenz | Keine |
| VSG netzbildend | Bedächtiger Chef | Ausgabe U/f + Trägheit | Eigene Trägheit | Keine |
| GFM Sammelbegriff | Aktive Stützung | VF + VSG + Droop | Selbst | Schwach |
| GFL Sammelbegriff | Passives Folgen | PQ + Phasenregelung | Netz | Stark |
Merkregel: Netzfolgendes stützt sich auf Phasenregelung, netzbildendes auf Virtualisierung; starkes Netz bedeutet netzfolgend, schwaches Netz bedeutet netzbildend.
2 Warum benötigt der PCS „mehrere Identitäten“?
Die heikle Lage des Speicher-PCS: Wem gehorcht „Steuerbarkeit“ eigentlich?
- Dem Netz gehorchen → Arbeitnehmer (PQ)
- Sich selbst gehorchen → Chef (VF)
- Den Chef unter den Chefs spielen → VSG
| Wahl | Physikalische Essenz | Metapher |
|---|---|---|
| Netzfolgend PQ | Stromquelle (hoher Innenwiderstand) | Arbeitnehmer |
| Netzbildend VF | Spannungsquelle (niedriger Innenwiderstand) | Chef |
| Netzbildend VSG | Spannungsquelle + Schwungrad | Souveräner Chef |
2 PQ-Modus (Tagelöhner)
"Der Chef (Netz) sagt, wie viel Leistung, ich liefere genau so viel Leistung"
2.1 Steuerungsarchitektur
Der PQ-Modus verwendet die klassische Struktur „Doppelschleife + PLL“: äußere Leistungsschleife + innere Stromschleife + Phasenregelschleife (PLL). Die PLL ist entscheidend – ohne sie ist kein Betrieb möglich.
2.2 Die kritische Schwachstelle der PLL
| Netzzustand | PLL-Verhalten | PCS-Auswirkung |
|---|---|---|
| Ideales Netz | ✅ Schnelle Synchronisation | Normalbetrieb |
| Harmonische Verzerrung | ⚠️ Schwankungen | Leistungspendelungen |
| Schwaches Netz, SCR<2 | ❌ Verlust der Synchronisation | Modusversagen |
| Vollständiger Netzausfall | ❌ Kein Signal | PCS-Abschaltung |
2.3 Anwendungsfälle
✅ Netzparallelbetrieb in starkem Netz (SCR > 3), AGC/AVC-Dispatchreaktion, Spitzenlastkappung und Talsohlenfüllung ❌ Nicht geeignet für schwache Netze oder Schwarzstart
3 VF-Modus (Boss)
„Kein Stromnetz? Kein Problem, ich übernehme die Führung!"
3.1 Steuerungsarchitektur
Der VF-Modus verfügt über keine PLL und verwendet direkt die interne Referenz (U=400V, f=50Hz) als Spannungsquelle. Die äußere Spannungsregelschleife in Kombination mit der inneren Stromregelschleife ermöglicht eine konstante Spannung und eine konstante Frequenz.
3.2 Parallelschaltung mehrerer Geräte: Droop-Steuerung
Mehrere PCS müssen kommunizieren, um die Leistung automatisch gleichmäßig aufzuteilen. Prinzip: Höhere Leistungsabgabe → Frequenz/Spannung leicht absenken → automatischer Ausgleich.
Auslegungsgrundsatz: Das Produkt aus Droop-Koeffizient × Nennleistung aller PCS muss gleich sein → nur so lässt sich eine gleichmäßige Leistungsaufteilung erreichen.
3.3 Harte Randbedingungen für VF
- Last < PCS-Kapazität (andernfalls Spannungseinbruch)
- Kurzschlussstrom nur das 1,2- bis 1,5-fache (keine Trägheit)
- Frequenz fest (kein Drehzahlregler)
- Geringe Stoßlastfestigkeit (ungedämpftes System zweiter Ordnung)
3.4 Einsatzszenarien
✅ Mikronetz im Inselbetrieb, Schwarzstart, USV-Modus, Master-Slave-Umschaltung mehrerer PCS ❌ Nicht geeignet für Szenarien, die eine Trägheitsstützung erfordern
4 VSG Virtuelle Synchronmaschine (der souveräne Boss)
"Ich gebe vor, eine echte Synchronmaschine zu sein – mit Trägheit!"
4.1 Grundlegende Idee

Im VSG ist ein virtuelles Schwungrad integriert, das die Rotationsbewegung eines Synchrongenerators simuliert. Dadurch verhält sich die PCS wie ein echter Generator.
| Echter Synchrongenerator | VSG-Algorithmus |
|---|---|
| Physikalisches Schwungrad | Softwareparameter J (pu·s²) |
| Physikalischer Dämpfer | Softwareparameter D (pu·s/rad) |
| Synchronreaktanz | Virtuelle Reaktanz X_s (pu) |
| Erregersystem | Softwarebasierte Erregungsregelung |
| Drehzahlregler | Softwarebasiertes Droop |
4.2 Vollständiges mathematisches Modell
(1) Rotorgleichung (Kern): J × Winkelbeschleunigung = mechanisches Drehmoment − elektromagnetisches Drehmoment − Dämpfung × Frequenzabweichung
(2) Virtuelle Impedanz: elektromotorische Kraft = Klemmenspannung + virtuelle Impedanz × Strom
(3) Erregungsregelung: elektromotorische Kraft = Anfangswert + Blindleistungs-Droopkoeffizient × (Q_ref − Q)
(4) Drehzahlregler: mechanisches Drehmoment = Anfangswert + Wirkleistungs-Droopkoeffizient × (P_ref − P)
4.3 Einfluss der Parameter J / D / X_s
| Parameter | Groß | Klein |
|---|---|---|
| J Trägheit | Hohe Störfestigkeit / Langsame Reaktion | Schnelle Reaktion / Leicht instabil |
| D Dämpfung | Geringe stationäre Abweichung / Große Leistungspendelungen | Glatter Leistungsverlauf / Große Frequenzabweichung |
| X_s Reaktanz | Gute Leistungsentkopplung / Großer Spannungseinbruch | Starke Spannungsstützung / Leistungskopplung |
4.4 Vergleich der Frequenzantwort
- 🔴 VF: Bei plötzlicher Laständerung fällt die Frequenz sofort auf 49,5 Hz ab, was eine Auslösung verursachen kann.
- 🟢 VSG: Sinkt langsam auf 49,8 Hz ab, hält 0,5 s an und kehrt stabil zurück.
Das „langsame Absinken und anschließende Erholen" des VSG gibt den Netzgeräten Reaktionszeit — genau darin liegt der Wert der Trägheit.
4.5 Goldene Regeln für die Parametrierung
- J darf nicht größer als die äquivalente Trägheit des Systems sein — andernfalls ist die Frequenzantwort zu langsam
- D muss größer als J × Winkelgeschwindigkeit sein — andernfalls auftretende unterschwellige Schwingungen ⚠️
- X_s muss an die Netzimpedanz angepasst sein — andernfalls kommt es zu Leistungsverkopplung
- J/D aller GFM muss koordiniert werden — andernfalls treten Leistungszirkulationsströme bei der Parallelschaltung mehrerer Maschinen auf
- Der Frequenzstatikkoeffizient muss im gesamten Netz einheitlich sein — andernfalls kommt es zu Leistungsdiebstahl
4.6 Anwendungsszenarien
✅ Netzanschluss in schwachen Netzen (SCR < 2), Regionen mit hoher Durchdringung erneuerbarer Energiequellen, Schwarzstart, Off-Grid-Mikronetze, Frequenz- und Lastregelung
5 Netzbildend vs. netzfolgend
5.1 Entwicklungstrends der Systeme
Im Zeitalter der neuen Energien werden netzfolgende Umrichter immer häufiger eingesetzt, und das Stromnetz wird zunehmend anfälliger. Netzbildende Energiespeicher sind die Lösung.
5.2 Kernvergleich
| Dimension | 🔴 Netzfolgend (GFL) | 🟢 Netzbildend (GFM) |
|---|---|---|
| Physikalisches Modell | Stromquelle | Spannungsquelle |
| PLL-Abhängigkeit | Erforderlich | Nicht erforderlich |
| Kurzschlussstrom | < 1,2-fach | 1,5~3-fach |
| Frequenzverhalten | Nur Leistungsregelung | Direkter Einfluss auf die Frequenz |
| Trägheitsstützung | ❌ Keine | ✅ Vorhanden |
| Schwarzstart | ❌ Nicht möglich | ✅ Möglich |
| SCR-Anforderung | SCR ≥ 2~3 | Auch SCR < 1 möglich |
5.3 Netzstärke SCR und Regelungsmodus
| SCR | Empfohlener Modus | Kosten |
|---|---|---|
| > 5 Sehr stark | PQ vollkommen in Ordnung | ⭐ |
| 3~5 Stark | PQ verwendbar | ⭐⭐ |
| 2~3 Mittel | PQ riskant, GFM empfohlen | ⭐⭐⭐ |
| < 2 Schwach | GFM zwingend erforderlich, starke VSG-Stützung | ⭐⭐⭐⭐ |
| < 1,5 Extrem schwach | VSG zwingend erforderlich | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
6 Glossar – Kurzübersicht
| Abkürzung | Vollständige Bezeichnung | Chinesisch | Einzeiler |
|---|---|---|---|
| PLL | Phase Locked Loop | 锁相环 | Das Ohr, das dem Netzrhythmus lauscht |
| SCR | Short Circuit Ratio | 短路比 | Robustheit des Netzes |
| d/q-Achse | d/q-Achse | 直轴/交轴 | Die beiden Gleichstromkomponenten nach der Zerlegung des Dreiphasen-Wechselstroms |
| J | Virtual Inertia | 虚拟惯量 | Das Schwungradgewicht der VSG |
| D | Damping | 阻尼 | Der Stoßdämpfer der VSG |
| X_s | Virtual Reactance | 虚拟电抗 | Der virtuelle Innenwiderstand der VSG |
| SVPWM | Space Vector PWM | 空间矢量调制 | Schaltalgorithmus zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom |
| SoC | State of Charge | 荷电状态 | Die Tankanzeige der Batterie |
| EMS | Energy Management System | 能量管理系统 | Das Gehirn des Energiespeichers |
| STS | Static Transfer Switch | 静态转换开关 | Schnelles Schalttor zwischen Netzparallel- und Inselbetrieb |
| GFM | Grid-Forming | 构网型 | Bildet selbst ein Netz |
| GFL | Grid-Following | 跟网型 | Folgt dem Netz |
| VSG | Virtual Synchronous Generator | 虚拟同步机 | Gibt sich als Synchrongenerator aus |
| LVRT | Low Voltage Ride-Through | 低电压穿越 | Hält einen Spannungseinbruch durch, ohne sich vom Netz zu trennen |
| PQ | Power Control | 功率控制 | Steuert ausschließlich Wirk- und Blindleistung |
| VF | Voltage/Frequency Control | 恒压恒频控制 | Regelt Spannung und Frequenz |